Beschreibung
Was wären die Monschauer Festspiele ohne ihre großen Opern. Am Samstag, 28. Juli 2012, wird um 20.30 Uhr auf der Burg Monschau „Tosca“ von Giacomo Puccini präsentiert. Als literarische Vorlage für die Operndichtung diente das gleichnamige Drama des französischen Schriftstellers Victorien Sardou. Puccini vollendete die Komposition 1899; ein Jahr später wurde „Tosca“ in Rom uraufgeführt und schon bald zu einem der größten Erfolge der italienischen Opernliteratur. Die Musik lebt von Stimmungskontrasten, die meist im Gegensatz zu den Handlungsvorgängen stehen. Ihre überragende Popularität verdankt die „Tosca“ ihrer aufregenden Handlung, die Puccini mit dramatischer Spannung musikalisch umgesetzt hat.
Rom im Sommer des Jahres 1800. Die politische Atmosphäre ist mit Spannung geladen. Die Republikaner – Anhänger Napoleons – haben einen Aufstand versucht und sind unterlegen. Ihr Führer Cesare Angelotti, ehemaliger Konsul der römischen Republik, findet nach seiner Flucht aus dem Kerker einen Helfer in dem Maler Cavaradossi. Doch an ihre Fersen heftet sich Scarpia, berüchtigter Polizeichef von Rom. Cavaradossi wird in Gegenwart seiner Geliebten Tosca von dem skrupellosen Scarpia gefoltert. Als Tosca die Schreie des Gefolterten nicht mehr erträgt, verrät sie das Versteck Angelottis. Cavaradossi wird zum Tode verurteilt. Scarpia verspricht Tosca, wenn sie sich ihm hingäbe, ihren Geliebten nur zum Schein erschießen zu lassen und dem Paar die heimliche Flucht aus Rom zu ermöglichen. Als Scarpia seinen Preis verlangt, ersticht ihn Tosca. Cavaradossi wird entgegen der Vereinbarung hingerichtet. Tosca flüchtet in den Freitod.
Puccinis Komposition spiegelt eindrucksvoll die großen Emotionen der dramatischen Handlung: leidenschaftlich, düster und feierlich, dann wieder zierlich-elegant mit berührendem Schmelz begleitet das Orchester dieses musikalische Drama.







