Die Zauberflöte
Zum Abschluss der Festspiele hatte Petrus ein Einsehen mit den Besuchern der Monschauer Festspiele. Völlig gespannt den Klängen von "Der Vogelhändler bin ich ja..." lauschend, bemerkten die knapp 1.500 Besucher im Burghof den drohenden Regenguss. Doch als Sarastro seiner geliebten Pamina den Dolch abnahm, mit dem sie ihn auf Geheiß der "Königin der Nacht" umbringen sollte, waren die letzten dunklen Wolken verzogen. Und dass es zwei glückliche Paare gab - Pamina und Tamino sowie Papageno und Papagena - war ein Happy End, zu dem das Wetter passte: beim Schluss-Akkord lackte die Sonne wieder über Monschau.
Dirigent Kanno Kochiro taktete leger und flüssig, die "Königin der Nacht" brachte ihre Bösartigkeit ebenso glaubhaft herüber wie der zottelige Papageno.
Mit der Freimaureroper "Zauberflöte", die kurz vor Mozarts Tod in Wien uraufgeführt wurde, setzte die Monschau-Klassik noch einmal einen großartigen Akzent.







