Die lustige Witwe
Zum Ausklang gab es einen Mix aus Liebe, Tanz und Musik: Franz Lehárs "Die lustige Witwe" schloss die "Monschau Klassik" mit Musical-Beschwingtheit ab. Die Künstler des Theaters Karlshorst aus Berlin boten zusammen mit dem Orchester der Bolschoi-Oper Minsk unter dem Gastdirigenten Simon Berg den Zuhörern in der Festival-Arena an der Monschauer Burg Unterhaltung mit einem Anflug von Pikanterie und guter alter Zeit.
In der von Art-Deco- und anderen Elementen aus der Zeit der Wende vom 19. in das 20. Jahrhundert bestimmten Szenerie sorgten Can-Can und eine Prise längst verflogener Pariser Nachtclub-Herrlichkeit beim Publikum für Freude. Bestens kamen auch die von Theater-Prinzipalin Karin Müller und ihrem Ensemble (neben den Sängern Eugen Duvnjak, Maria Kopanou, Maik Tödter, Julia Sarah Baumeister, Christoph Schröter und Manfred Hütter sah man auf der Bühne die drei Tänzerinnen Fritzi Kloss, Ramona Rothe und Susanne Zabel) eingestreuten Elemente einer klassischen Verwechslungskomödie an. Mit dem überaus beachtlichen Zuspruch seitens der Freunde der leichten Muse dokumentierte zudem, dass die Veranstalter mit diesem Element ihrer Programm-Gestaltung absolut richtig liegen.







