Kinderoper - Der Freischütz
Strahlende Kindergesichter und zufriedene Mienen bei den Eltern: Dass das Gastspiel der Kleinen Oper Bad Homburg beim Monschau-Klassik-Festival an der Burg ein Erfolg war, war dem Publikum deutlich anzusehen. Ihren Erfolg verdanken die Gäste aus Hessen ihrer Bearbeitung von Carl Maria von Webers "Der Freischütz". Dieses in einem zauberischen Ambiente angesiedelte Meisterstück des romantischen Musiktheaters bot eine ideale Verbindung zwischen Werktreue und kindgemäßer Aufbereitung des Stoffes - ein Glücksfall, wie auch das Publikum in Monschau durch seinen herzlichen Beifall erkennen ließ.
Die Zutaten zu der rund eineinhalbstündigen Aufführung wirkten liebenswert. Unter anderen gab es ein vier Meter hohes, aufblasbares Gespenst, einen Mini-Motorrad fahrenden Oberteufel und ein fantasievolles, kunterbuntes Bühnenbild nebst anderen netten Zutaten. Ähnlich Sympathie erweckend mutete die Geschichte dieses ganz besonderen "Freischütz" an: In der Hölle ist der Teufel los. Nichts klappt mehr. Das Höllenfeuer glimmt nur noch matt. Die Teufel frieren in der Hölle. In dieser misslichen Situation erzählt des Teufels Großmutter den jungen Teufeln die Geschichte von Luzifers größtem Misserfolg. Sie erzählt die Geschichte vom Freischütz - eine Lovestory und eine Gruselgeschichte zugleich.







