Così fan tutte
Ein wenig kritisch beäugt worden war die veränderte Ausrichtung der Klassik-Festspiele schon. Das Werk von Wolfgang Amadeus Mozart war in die 50er Jahre projiziert worden, statt galanter Abendrobe zierten "Blaumänner" und körperbetonte Stretchjeans mit luftigen Blusen das Bild der Solisten. Doch gerade dies war es, was die Zuschauer an diesem Abend begeisterte. Dass auch ein modernisierte Fassung von "Cosi fan tutte" nichts von seinem historischen Charme verloren hat, und das Umsetzen der Handlung in die Moderne der einfühlsamen Wirkung nochmals Nachhalt verlieh. Zweifellos nicht nur ein großer Verdienst von Annette Leistenschneider und Wilhelm Keitel, sondern auch den Solisten, die stimmlich und schauspielerisch außerordentlich zu gefallen wussten.







