Eine Nacht in Venedig
Verzaubernde Stimmen, erstklassige Musik und herrlich frische Inszenierungen historischer Handlungen - die Monschauer Festspiele bezaubern ihr Publikum. Dem Anspruch, qualitativ Hochwertiges in ganz eigenem Stil darzubieten, wurde die Open-Air-Klassik vollends gerecht. Garant dafür sind neben dem künstlerischen Leiter Wilhelm Keitel die renommierten Solisten - unter ihnen eine junge Dame aus Imgenbroich, Indra Hammes, die als Agricola in der Strauß-Operette "Eine Nacht in Venedig" ihre Premiere in den historischen Gemäuern feierte.
Mit viel Temperament wurde eine Geschichte aus Irrungen und Wirrungen hervorragend dem Publikum im ausverkauften Rund auf die Bühne gezaubert. Dafür sorgte schon der von Komponist Johann Strauß gewollte Kontrast zwischen Wiener Musik und venezianischer Kulisse. Die Solisten wussten gesanglich zu überzeugen, die witzige, teils komödiantische Darbietung tat ihr Übriges dazu. Wie immer bei Strauß spülte die Walzerseligkeit alle Missliebigkeiten und Standesunterschiede hinweg - zumindest für die Zeit der Aufführung. Und so verwunderte es kaum, dass sich das Publikum von Chorgesang und Tanz gleichermaßen mitreißen ließ - eine gelungene Operetten-Premiere hatten die Burggäste erlebt.







