Aufrichtige Armut in ergreifender Anmut verzaubert in Hingabe und Leidenschaft
Kennzeichnend für die Oper ‚La Bohème' ist die Liebesbeziehung zwischen Rodolfo und der kranken Näherin Mimi im Paris des 19. Jahrhunderts.
Die Künstlerfreunde Schaunard, Rudolfo, Marcel und Colline führen ein ärmliches Leben. Bei einem gemeinsamen Besuch in einem Café taucht Marcels frühere Geliebte Musette mit ihrem derzeitigen, reichen aber alten Liebhaber auf. Musette wendet sich wieder Marcel zu. Einige Zeit später, Rudolfo hat Mimi verlassen, weil er glaubt, ihr mit seinen ärmlichen Verhältnissen nicht genug bieten zu können.
Wiederum einige Monate später sitzen die Freunde Marcel und Rudolfo in ihrer Wohnung zusammen und beklagen mit Galgenhumor ihre elende wirtschaftliche Lage. Da kommt Musette und bringt Mimi mit, die bereits im Sterben liegt. Die Freunde versuchen alles, um sie noch zu retten, aber es ist zu spät. Nach letzten Erinnerungen an gemeinsame glückliche Stunden stirbt Mimi in Rudolfos Armen. Rudolfo, der das Schreckliche als Letzter begreift, bricht zusammen.
Die Künstlergestalten dieser Oper sind keine Helden im eigentlichen Sinne und schon gar keine sittlichen Vorbilder. Sie sind Alltagsmenschen, sowohl besonders als auch gewöhnlich, sowohl liebenswürdig als auch unsympathisch, ambivalent und vertraut, jedoch niemals überdimensionale Charaktere.
Freuen Sie sich auf einen außergewöhnlichen Opernabend mit den wundervollen Stimmen des Ensembles und dem Chor der Kammeroper Köln sowie den ‚Kölner Symphonikern'.






